Gleichstellungsbeauftragte

"Keine Hardcore- Feministin" Interview NOZ 21.02.2017

LOKALES INTERVIEW Hilters Gleichstellungsbeauftragte für Männer und Frauen gleichermaßen da

Gleichstellungsbeauftragte Regina Meyer-Kietzmann wünscht sich, dass mehr Männer in Kitas und Grundschulen arbeiten. Foto: David Ebener 

 

 

Hilter. Vor Kurzem wurde der Gleichstellungsbericht der Gemeinde Hilter vorgestellt. Wie steht es um die Gemeinde in Sachen Gleichberechtigung von Mann und Frau. Das hat Regina Meyer-Kietzmann im Interview erzählt. Sie ist die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde.

Frau Meyer-Kietzmann, seit wann sind Sie Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hilter?

Ich bin seit 2012 Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde.

Was macht man als Gleichstellungsbeauftragte?

Das ist eine schwierige Frage. Eine Hauptaufgabe ist, sich innerhalb der Kommune für die Gleichberechtigung von Mann und Frau einzusetzen. Das heißt, zum Beispiel, gleicher Lohn bei gleicher Arbeit – im öffentlichen Dienst ist das aber ja kein Thema. Es geht auch um gleiche Rechte für Frauen und Männer, was Weiterbildung und Fortbildung anbelangt. Dann geht es um ein ausgewogenes Arbeitsverhältnis. Genauso viele Frauen wie Männer sollten in der Kommune beschäftigt sein, wenn bei gleicher Qualifikation Bewerbungen vorliegen.

Es geht also nicht darum, nur Frauen zu unterstützen?

Genau. Es geht darum, dass das Arbeitsumfeld ausgewogen ist und Männer und Frauen zu gleichen Teilen beschäftigt sind. Deswegen heißt es auch nicht mehr Frauenbeauftragte, sondern Gleichstellungsbeauftragte. Und trotzdem denken manche Männer immer noch, sie kommen zu kurz.

Wie sind Sie an das Amt gekommen?

Es wurde eine gesucht und man hat mich dann gefragt (lacht). Meine Vorgängerin wollte nicht mehr und ich habe zu der Zeit schon in der Kommune gearbeitet und dann hat sich jemand überlegt: „Vielleicht möchte Frau Meyer-Kietzmann das ja auch noch machen.“ Es ist ja nicht so einfach Leute zu finden, die Ehrenamtsjobs übernehmen wollen. Und so kam das zustande.

Der Job ist also ehrenamtlich?

Ja. Es gibt eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro im Monat und ich bekomme meine Fahrtkosten erstattet.

Hatten Sie vorher schon Erfahrungen auf diesem Gebiet oder sind sie ganz unbescholten an das Amt herangetreten?

Eigentlich bin ich da ganz unbescholten herangegangen. Ich lebe lange in der Kommune, ich kenne viele Menschen hier, ich habe vier Kinder, habe Psychologie studiert – von daher passte das. Dass ich mich vorher mit frauenspezifischen Themen auseinandergesetzt habe, das kann ich nicht sagen.

Also sind Sie keine Hardcore-Feministin?

Überhaupt nicht (lacht).

Wie sieht dann Ihre tägliche Arbeit aus? Gibt es auf dem Land noch eine heile Welt?

Einige Kommunen brauchen offensichtlich keine Gleichstellungsbeauftragte. Aber die Frage ist nicht, braucht man so eine Person. Dieses Amt ist wichtig, denn eine Gleichstellungsbeauftragte ist jemand der noch mal den Fokus auf Probleme setzt: Was ist für Frauen wichtig? Wo müssen wir hingucken zum Beispiel beim Thema Familie und Beruf? Ich sehe es unter anderem als meine Aufgabe an, zu schauen, was wir für Betreuungsmöglichkeiten für Kinder haben und darauf aufmerksam zu machen, dass Angebote erweitert werden müssen. Wir haben in Hilter eine gute Situation. Wir sind jetzt auf dem Weg, zwei weitere Kindertagesstätten einzurichten. Ich hoffe, dadurch entspannt sich die Situation ein wenig. Es war schon so, dass viele Frauen nicht arbeiten gehen konnten, weil sie keine Kinderbetreuung bekommen konnten.

Also gibt es ähnliche Probleme, wie beispielsweise in der Stadt?

Ja, genau. Gewalt an Frauen gibt es in Hilter genauso wie in Osnabrück. Das ist einfach so.

Was können Frauen tun, wenn sie Hilfe benötigen?

Die meisten Frauen melden sich per Telefon, wenn sie eine Frage haben oder Hilfe brauchen. Einige Fragen und Probleme können wir schnell gemeinsam lösen. Ist dies nicht möglich, vermittele ich die Frauen weiter. Ich bin nicht für den therapeutischen Part zuständig, sondern rufe dann beispielsweise beim Frauenhaus in Osnabrück an.

Was stellt noch ein Problem dar?

Viele Frauen arbeiten ehrenamtlich oder sind in Minijobs tätig, sie tun also nichts für ihre Rente. Dann rutschen sie mit 65 in die Altersarmut. Sie finden kaum Männer in Minijobs.

Sie sind also auch daran interessiert, dass das Konzept Familie aufgeht und nicht in der Hand der Frauen bleibt?

Ganz genau. Es sollen nicht nur die Mütter neben ihrer Familie endlich arbeiten gehen können. Väter sollen genauso Familie leben können. Ich finde, es muss auch immer Raum für die komplette Familie bleiben. Es darf nicht sein, dass Eltern sich zwischendurch nur kurz sehen. Das stelle ich mir nicht unter Familie vor. Letztendlich sind das alles Konzepte, die auch Männer betreffen.

Müssen sich Männer emanzipieren?

Es geht auch um das Bild von Männern. Männer die Elternzeit nehmen oder als Hausmann die Kinder versorgen, sollen genauso anerkannt werden. Das war ja nun auch ein langer Prozess bis die ersten Männer in Elternzeit gegangen sind.

Dann nehmen Männer die obligatorischen drei Monate Elternzeit. Aber ist das gleichberechtigt?

Aufgeteilt zu gleichen Teilen ist das natürlich noch nicht. Das liegt auch daran, dass die Männer in den meisten Fällen mehr verdienen als die Frauen. Da brauchen wir uns auch nichts vorzumachen.

Viele können es sich nicht leisten, Elternzeit in Anspruch zu nehmen, oder wie ist das gemeint?

Klar, man muss die finanzielle Situation berücksichtigen. Viele Familien kommen mit einem Gehalt nicht aus. Viele Frauen würden vielleicht gerne die ersten drei Jahre mit ihren Kindern zuhause genießen. Aber das ist oft finanziell einfach nicht drin.

Was müsste in der Gemeinde Hilter noch getan werden?

Also, ich muss sagen, das Rathaus an sich lebt und arbeitet schon sehr gleichberechtigt. Wir haben zwar mehr Frauen in der Verwaltung beschäftigt, allerdings sind die Führungspositionen von Männern belegt. Das kann man auch nicht einfach ändern. Ich kann ja nicht sagen: „So, den einen müssen wir jetzt entlassen.“ Aber bei Stellenneubesetzung ein Augenmerk darauf legen, sollte man schon. An manchen Gegebenheiten kann auch die Verwaltung nichts ändern. Wir haben zum Beispiel nur einen Frauenanteil von 33 Prozent im Rat. Das liegt aber an der Politik.

Trauen sich Frauen nicht, oder woran liegt das?

Wir haben ja schon vergleichsweise viele Frauen in Hilter im Rat. Bad Rothenfelde hat einen Anteil von 40 Prozent. Es gibt aber auch Kommunen, die haben einen Frauenanteil von sechs Prozent. Ich glaube, es liegt daran, dass Frauen sich das nicht zutrauen. Frauen stellen sich eher infrage, ob sie so einen Posten überhaupt übernehmen können.

Dagegen sind Männer in Kitas und Grundschulen eher rar.

Ich bin ein ganz großer Verfechter davon, dass viel mehr Männer in Kindertagesstätten arbeiten. Kinder müssen von beiden Geschlechtern erzogen werden. Das wird sich ändern, wenn diese Berufe besser bezahlt werden. Bei Pflegeberufen ist das ähnlich. Solange diese Jobs nicht entsprechend gewürdigt werden, werden sie auch nicht entsprechend bezahlt. Solange werden sich in diesen Berufen auch kaum Männer finden.

Gibt es manchmal einen Punkt, an dem Sie verzweifeln?

Verzweifeln tue ich nicht. Lange habe ich gedacht, wir brauchen doch keine Frauenquote. Das sehe ich heute anders. Wenn es keine Quote gibt, dann kommen Frauen nie in Führungspositionen und es wird sich nie etwas ändern. Das finde ich sehr bedauerlich, aber es ist so. Es gibt aber auch kleine Erfolge. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig hat beispielsweise das neue Lohngerechtigkeitsgesetz eingebracht. Seit Jahren laufen wir am Equal Pay Day Sturm und jetzt tut sich endlich mal was auf Bundesebene. Das finde ich einfach toll.

 

Rund um gesund- rund um wohl fühlen 2017

 

    

Nicht nur Entspannung, aber ganz viel Wohlfühlprogramm bieten die fünf Südkreis-Gleichstellungsbeauftragten in ihrem neuen „Rundum gesund - rundum wohlfühlen“-Halbjahresverzeichnis. Foto: Petra Pieper  

 Ganz entspannt im Lotussitz präsentieren die fünf Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis die Neuauflage ihrer gemeinsamen Veranstaltungsreihe „Rundum gesund – rundum wohlfühlen“ mit acht Veranstaltungen bis Ende Mai. 

Bereits zum vierten Mal haben Edeltraud Plogmann aus Hagen, Stephanie Funke aus Hasbergen, Susanne Häring aus Georgsmarienhütte, Irene Wellmann aus Bad Iburg und Regina Meyer-Kietzmann aus Hilter ein ansprechendes Wohlfühlprogramm vor allem für Frauen erstellt. Falls auch Männer kommen wollten, würden sie „nicht weggeschickt“, waren sich die Frauen einig. 

Vom „Frühjahrputz für Körper, Geist und Seele“ bis zur Farb- und Stilberatung kann frau sich bei niedrigschwelligen Wohlfühl-Angeboten etwas Gutes tun. 

Der erste Termin am 16. Februar dürfte allerdings nur bedingt in diese Kategorie gehören, es ist ein Besuch der Ausstellung „Rosenstraße 76“ in den Berufsbildenden Schulen am Pottgraben in Osnabrück, die sich mit dem Thema häuslicher Gewalt befasst. Die Führung durch die interaktive Ausstellung ab 18.30 Uhr ist kostenfrei.

Am 22. Februar gibt Tanja Tepe im Rathaus Georgsmarienhütte bei besagtem Frühjahrsputz Tipps, wie man nach dem Winter die Lebensgeister wieder weckt, während am 7. März Sabine Kerse leicht erlernbare Übungen des Qigong im Hilteraner Kastanienhof vorstellt. Auch diese beiden Veranstaltungen sind kostenfrei. Gegen eine Teilnahmegebühr erfahren Frauen von Mechthild Husmann und Kerstin Timmermann, wie sie ihre Vorzüge ins rechte Licht setzen können. Mit einem Tagesausflug nach Bremen am 1. April verspricht Stephanie Funke Frauen einen „Ausstieg aus dem Wintertief“, während am 6. Mai das traditionelle Frauenfrühstück zum Thema „Körpersprache“ im Alten Gasthaus Ellerweg in Hilter-Hankenberge stattfindet.

Zwei weitere kostenfreie Angebote, ein Vortrag zum Thema „Überlebensmittel“ am 5. April in der Bundesumweltstiftung Osnabrück, sowie ein Vortrag über „K.o.-Tropfen im Getränk“ am 31. Mai im Rathaus Bad Iburg, beschließen das Halbjahresprogramm. „Wir wollen alle Generationen ansprechen und das gelingt uns zunehmend“, fasst Regina Meyer-Kietzmann zusammen, „das Thema Gesundheit geht doch schließlich alle an“. 

(Bericht aus NOZ 1/2017 (Petra Pieper)

Download Rund_um_gesund-_rund_um_wohlf_hlen_2017_pdf

2017

Gleichstellungsbericht der Gemeinde Hilter 2013-2015

Der erste Gleichstellungsbericht der Gemeinde Hilter ist ab sofort hier einsehbar. Er wurde in der Ratssitzung am 12.01.2017 vom Bürgermeister und der Gleichstellungsbeauftragten vorgestellt.

Seit Dezember 2010 ist die Berichtspflicht zur Gleichberechtigung gesetzlich verankert. In §9, Abs.7 NKomVG heißt es u.a.: „Die Hauptverwaltungsbeamtin oder der Hauptverwaltungsbeamte berichtet der Vertretung gemeinsam mit der Gleichstellungsbeauftragten über die Maßnahmen, die die Kommune zur Umsetzung des Verfassungsauftrages aus Artikel 3 Abs. 2 der Niedersächsischen Verfassung, die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu verwirklichen, durchgeführt hat, und über deren Auswirkungen. Der Bericht ist der Vertretung, jeweils nach drei Jahren, beginnend mit dem Jahr 2004, zur Beratung vorzulegen.“ 

Download GLeichstellungsbericht_2013-2015_Endversion_pdf

Frauenfrühstück im Alten Gasthaus Ellerweg am 06.05.2017

Ich lade Sie alle recht herzlich zum traditionellen Frauenfrühstück am 06.Mai ins

Alte Gashaus Ellerweg in Hankenberge ein. Im Anschluss an ein reichhaltiges Frühstück sind wir gespannt auf die Motivationstrainerin

Ingeborg Pflicht,

die zum Thema Körpersprache referiert. "Wir sprechen immer- auch wenn wir schweigen"

Der Anmelde- und Informationsflyer ist als download beigefügt

Ich freue mich, wenn Sie wieder dabei sind!

 

Download Frauenfr_hst_ck_2017_Hilter_2__pdf

Equal Pay Day - Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit

Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.
Das scheint selbstverständlich, ist aber keine Realität:
Frauen verdienen in Deutschland fast ein Viertel (22%) weniger als Männer!
Frauen arbeiten oft in schlechter bezahlten Berufen und Branchen und auf niedrigeren Stufen der Karriereleiter als Männer. Frauen unterbrechen oder verkürzen wegen Kinderbetreuung und Pflege ihre Erwerbstätigkeit häufiger und länger als Männer. Arbeitsanforderungen in sogenannten typischen Frauenberufen z. B. Erziehung und Pflege von Menschen werden schlechter bewertet als Anforderungen in so genannten typischen Männerberufen, die z. B. mit Technik oder Geld zu tun haben.
Um auf die bestehende Lohnlücke hinzuweisen, gibt es jährlich einen „Tag für gleiche Bezahlung“,
den sogenannten „Equal Pay Day“. Das Datum des „Equal Pay Day“ markiert
den Stichtag, bis zu dem eine Frau länger arbeiten muss, um den Jahresverdienst eines Mannes zu erreichen.
Das internationale Netzwerk Business and Professional Women (BPW) initiiert weltweit Aktionen
zum EPD – bekanntes Symbol für diesen Tag ist die „Rote Tasche“.

Der von der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig im Januar 2017 ins Kabinett eingebrachte und beschlossene Gesetzentwurf zur Lohngerechtigkeit ist ein Meilenstein auf dem Weg versteckte Lohndiskriminierung aufzudecken.

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One billion rising 14.02.2017 Zeichen setzten gegen Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Eine Milliarde Frauen und Männer sind jährlich am 14. Februar dazu eingeladen, sich zu erheben, zu tanzen und sich auf der ganzen Welt zu verbinden, um ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu fordern. Die Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis Osnabrück, das Mädchenzentrum und der Arbeitskreis Mädchenarbeit sowie die Hebammenzentrale Osnabrück bieten auch in diesem Jahr in der Innenstadt eine Aktion hierzu an. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert übernimmt erneut die Schirmherrschaft.

 

Zur Aktion am Dienstag, 14. Februar, von 17 bis 19 Uhr am Nikolaiort sind alle ganz herzlich dazu eingeladen, sich zu erheben, gemeinsam zu tanzen und damit ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen. Außerdem stellen sich verschiedene Beratungsstellen vor, informieren über Hilfeangebote und verteilen Informationsmaterial sowie kleine Geschenke. Wie im letzten Jahr wird die Aktion auch diese Mal wieder von der Tanzschule Knaul mit Choreograf Henry Style unterstützt.

 

„One Billion Rising“ wurde als weltweite Kampagne erstmals 2012 initiiert. Die Protestaktion als Zeichen gegen Gewalt ist Ausdruck kollektiver Stärke sowie globaler Solidarität über alle Grenzen hinweg.

 

"NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen" - Hilter hisst Flagge

Am 25. November werden zum internationalen Tag "NEIN zu Gewalt an Frauen und Mädchen" weltweit  mehr als 6000 TERRES DE FEMMES- Fahnen mit der Aufschrift "frei leben- ohne Gewalt" gehisst-  auch in Hilter vor dem Rathaus.

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Nähmaschinen gesucht

Als Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde suche ich Nähmaschinen. Wer ein Schätzchen über hat, bitte melden unter 0173 2991576 oder donnerstags von 10.00- 12.00 Uhr im Rathaus unter 05424/2318-27

 

Ich möchte Frauen die Gelegenheit geben, auch ohne eigene Nähmaschine, das Ändern und Fertigstellen von Kleidung zu erlernen.

Vielen Dank!!!!

Internationales Frauenfrühstück- ein schöner Vormittag

Am 28.09.2016 fand im ev. Gemeindehaus das erste Internationale Frauenfrühstück statt. Knapp 30 Frauen repräsentierten die Vielfalt der Welt auch in Hilter. Bei einem reich gedecktem Büffet kamen Frauen allen Alters und vieler Nationalitäten und Konfessionen ins Gespräch. Ich glaube ich kann sagen-  es war ein gelungener Vormittag und soll wiederholt werden. Für Anregungen bin ich immer dankbar.

Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Hilter

 

 

Grundgesetz Artikel 3, Abs. 2:

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin"

 

 

Was dabei alles in das Aufgabenfeld einer Gleichstellungsbeauftragten fällt und inwiefern ich für Sie Ansprechpartner sein kann, erfahren sie unten auf dieser Seite.

 

 

 




Haben Sie Fragen oder Wünsche? Benötigen Sie Hilfe? Haben Sie Anregungen?

Rufen Sie mich einfach an oder kommen donnerstags vormittags zwischen 10.00 und 12.00 Uhr in meinem Büro vorbei!

Sie können mir auch gerne eine mail schreiben: gleichstellung@hilter.de

 

 Mit herzlichen Grüßen verbleibt

      Regina Meyer-Kietzmann

Download Gleichstellungsbericht 2012 und 2013

Was macht eigentlich eine Gleichstellungsbeauftragte?

Ziele der Gleichstellungsarbeit

  • gleichberechtigte Partnerschaft zwischen Frau und Mann in Familie, Beruf und Gesellschaft
  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer 
  • Abbau der Benachteiligung von Frauen und Durchsetzung ihrer Interessen

 

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" Rund um gesund- rund um wohlfühlen" Veranstaltungsreihe 2016 /2

 

 

Mit Stressbewältigungsstrategien, alternativen Gesundheitstipps, aber auch mit einem Konzert, das eine Auszeit zum Alltag sein soll, präsentiert sich das neue Programm der Veranstaltungsreihe „Rund um gesund – rund um wohlfühlen“.

Dafür haben wir Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinden Bad Iburg, Georgsmarienhütte, Hagen und Hilter zusammen gearbeitet und für das zweite Halbjahr 2016 sieben Angebote zusammen gestellt, die speziell Frauen interessieren können, egal ob jung oder alt, berufstätig oder als Hausfrau und Mutter tagtäglich gefordert. 

Die Veranstatungsreihe beginnt am Samstag, 27. August, mit einem Live-Musik-Event mit dem John-Lennon-Double Johnny Silver und dem Musiker Uwe Müller, die unter dem Titel „Imagine John“ den Damen im Südkreis einen unterhaltsamen Abend bieten wollen. Das Konzert findet im Bürgerhaus Natrup-Hagen statt.

Im Rathaus Georgsmarienhütte gibt die Expertin Tatjana Tepe am 07.September Tipps, wie man dem Alltagsstress etwas entgegensetzen kann. Mit der MethodeVitametik kann man sich selber helfen, wenn man sich Termindruck, Stress und Hektik gefangen fühlt.

Am 13. September trifft man sich im Rathaus Bad Iburg, um von der Referentin Nina Hermann Wege zu mehr Gelassenheit kennenzulernen. Frei nach dem Motto „Weniger Stress – mehr Lebenszufriedenheit“.

Im Alten Pfarrhaus in Hagen geht es dann am 21. September um die Kirsche. Cornelia Goer referiert anschaulich über die Bedeutung der Kirsche in der Fünf-Elemente Ernährung nach chinesischem Medizinverständnis. Die Kirsche hat viel mehr zu bieten, als nur ihren guten Geschmack, das können die Teilnehmerinnen gleich an dem Abend ausprobieren.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltungsreihe wird das 1. Internationale Frauenfrühstück im Evangelischen Gemeindehaus in Hilter am 28. September sein. Eingeladen sind Frauen aus aller Welt, die im Südkreis eine neue Heimat gefunden haben. Beim gemeinsamen Frühstück sollen Kontakte zwischen den neuen und den alteingesessenen Bürgerinnen geknüpft werden, aus denen Freundschaften entstehen können, Verständnis füreinander entwickelt und die unterschiedlichen Kulturen kennengelernt werden können. (Mehrsprachiger Flyer befindet sich am Ende des Artkels zum downloaden)

Nochmal richtig gesund wird es dann am 2. November im Alten Pfarrhaus in Hagen, „mit Jin Shin Jyutsu harmonisch durch die Wechseljahre“ unter Anleitung von Heike Schmidt. Die japanische Heilmethode bietet Hilfe zur Selbsthilfe in den Zeiten der Hitzewallungen und Schlafstörungen.

Den Abschluss bildet dann „Hormon-Yoga“ im Rathaus Georgsmarienhütte am 11. November, was der Anregung des Stoffwechsels dient und bei Schilddrüsenproblemen und in den Wechseljahren helfen soll.

 

Anmeldungen

Anmeldungen und nähere Informationen gibt es bei den jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen, wo auch die ausführliche Broschüre im Rathaus ausliegt: Bad Iburg: Irene Wellmann, Tel. 05403/40424; Georgsmarienhütte: Susanne Häring, Tel. 05401/850105; Hagen: Edeltraud Plogmann, Tel. 05401/980272; Hilter: Regina Meyer-Kietzmann, Tel. 05424/ 231827 oder 0173/2991576

 

 

Download ff_2016_international_doc

Frauenfrühstück - ein voller Erfolg

Artikel der NOZ:

Szenische Lesung sorgt beim Frauenfrühstück in Hilter für Lacher

 Foto: Claudia Sarrazin 

Hilter. Knapp 100 Frauen trafen sich am Samstag zum Frauenfrühstück in Hilter, zu dem die Gleichstellungsbeauftragte Regina Meyer-Kietzmann, eingeladen hatte. Nach dem Frühstück präsentierte der Schauspieler Rainer Rudloff aus Lübeck in einer szenische Lesungen Auszüge aus seinem Programm „Tierische Begegnungen“.

Das Frauenfrühstück in Hilter hat Tradition: „Ich selbst habe jetzt zum vierten Mal eingeladen, und meine Vorgängerin hat das auch schon organisiert“, berichtete die Gleichstellungsbeauftragte Regina Meyer-Kietzmann, im Saal des Alten Gasthauses Ellerweg, während um sie herum an allen Tischen munter geplaudert wurde. Neben ihr saß der Schauspieler Rainer Rudloff, den die Gleichstellungsbeauftragte diesmal anstelle eines Redners eingeladen hatte. „Ich habe etwas ganz anderes gesucht, als wir im Vorjahr hatten“, so Meyer-Kietzmann. Denn der Vortrag, den Maike Carls 2015 gehalten habe, der sei „in seiner Art kaum zu toppen“ gewesen.

Ein Einstieg, der in Erinnerung bleibt

Im ersten Teil seiner Lesung weckte Rudloff Douglas Adams Werk „Die letzten ihrer Art“ zum Leben. Mit Spiegelbrille, weißem Cowboy-Hut mit Krokodilzähnen, einer lilafarbenden Hose, einem Messergürtel und falschen, weißen Schlangenlederschuhen betrat Rudloff die Bühne. Er startete auf Englisch und berichtete von einer Lesung, bei der er 1995 Adams selbst erlebt hatte. „Er hat wunderbar gelesen“, hatte Rudolf im Gespräch mit der Neuen OZ zuvor geschwärmt. Dabei hatte er auch erklärt: Adams Buch läge ihm schon lange am Herzen. „Das Irre ist daran, dass er es schafft, so über aussterbende Tiere zu schreibe, dass man lachen kann“, so der Schauspieler, der nun mit starkem englischen-australischem Akzent erklärte, worum es in dem Buch ging: Es handelt von mehreren Reisen zwischen 1985 und 1989 rund um die Welt, auf denen Adams und der Zoologen und Fotografen Mark Carwardine. die am stärksten bedrohten Tierarten der Welt suchte und dokumentierte.

Von dem Abenteuer aussterbende Tiere zu besuchen

Rudlof las weniger, mehr spielte er mit dem Buch in der Hand den Reisebericht nach. Zum Beispiel als Adams und sein Begleiter zur Expedition zu den Komodo-Warane in Indonesien aufbrachen: Mit lebenden Hühnern, die als Reiseverpflegung und einer Ziege für die „Drachenexen“ fuhren sie in einem gecharterten Boot zu einer Insel. Bei ihrer Ankunft mussten sie jedoch feststellen, dass diese komplett touristisch erschlossen war – mit Fährverbindung, Pastarestaurant und Fütterungszeiten der Komodo-Warane zur Belustigung der Touristen inklusive.

Erste Publikumsmeinungen

„Ganz toll, die ganze Geschichte, und wie er das erzählt“, urteilte Inge Janicki, die zum zweiten Mal beim Frauenfrühstück war und Rudloff vorher nicht gekannt hatte. Ihr gefalle am Frauenfrühstück, dass sie dort immer wieder Bekannte trifft. Und Barbara Westerbusch erklärte mit Blick auf ihre Tischnachbarin Heike Oberkötter: „Wir sind beide Rudloff-Fans, deshalb hat es uns hier hingezogen.“ Oberkötter fügte hinzu: „Ich finde es eine gute Idee, das Frühstück mit Literatur zu verbinden.“

Der Doktor und das liebe Vieh

Im zweiten Teil ging es gemütlicher, wenn auch nicht weniger skurril zu: Rudloff spielte und las Episoden aus den Geschichten um den englischen Tierarzt Dr. James Herriot aus den Dreißigerjahren. Diese kannten viele Zuhörerinnen noch aus BBC-Verfilmungen der 70er und 80er Jahre. Passend dazu betrat Rudloff in Tweedjacket und Cordhose sowie mit karierter Schiebermütze gekleidet die Bühne und erzählte, was ihm persönlich an den Geschichten so gut gefiel: „Sie sind mit einer so großen Herzenswärme geschrieben. Es sind wirklich ganz zauberhafte Geschichten.“ Beispielsweise war die reiche Witwe Mrs Pumphrey sehr exzentrisch und verhätschelte ihr Schoßhündchen Tricki-Woo fürchterlich, wurde vom Autor dennoch liebevoll und nicht herabwürdigend beschrieben.

Der Tierarzt als Onkel

„Es war ein Vergnügen der Leibarzt von Tricki-Woo zu sein“, trug Rudloff vor. Zwar betitelte Mrs Pumphrey den Arzt ihres Pekinesen immer als dessen Onkel und schrieb im Namen ihres Hundes Briefe an ihn. Aber Herriot erhielt auch Präsentkörbe und Einladungen zu Parties im Namen des Hundes von seiner Besitzerin, die nicht zu verachten waren. Beim Zuschauen amüsierten sich die Frauen sehr über Rudloffs Spiel, dass immer wieder von Lachern unterbrochen wurde. Und es gab sogar einmal Szenenapplaus. „Ich würde sagen, das war wieder ein rundum gelungen Vormittag“, resümierte .Meyer-Kietzmann.

 

 

Ein Artikel von Claudia Sarrazin

 

"Rund um gesund - rund um wohlfühlen!" - Veranstaltungsreihe 2016

 

Die Veranstaltungsreihe zum Thema „Rund um gesund – rund um wohlfühlen“ wird in diesem Jahr fortgeführt. Wir, das sind die Gleichstellungsbeauftragten aus Georgsmarienhütte, Bad Iburg, Hagen a.T.W. und Hilter, laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.

Es gibt wieder Vorträge und Diskussionsrunden zum Zuhören, Mitmachen und Ausprobieren. Die Themen schicken die Besucher auf eine Entdeckungsreise rund um den eigenen Körper; die psychische und physische Gesundheit.

Am Mittwoch, 17. Februar, um 19.30 Uhr berichtet Heilpraktikerin Annegret Ischler im Hagener Rathaus über die Wirkungsweise von Naturheilsalzen „Die Salze des Lebens – gesund werden und gesund bleiben mit Schüßler-Salzen“. 

Am Montag, 29. Februar, um 19 Uhr geht es im Rathaus Bad Iburg darum, wie man mit Alltagsstress umgehen sollte und wie man ganz ohne rosarote Brille den eigenen Weg zum Glück finden kann. Stefanie Siebe gibt unter dem Titel „Fräulein Müller nimmt die Brille ab“ interaktiv und praktisch Tipps für den Alltag (Kostenbeitrag: 5 Euro).

Am 6. April um 19.30 Uhr erfahren Sie mit Heike Schmidt „Jin Shin Jyutsu – Ihre tägliche Energiedusche“ im Alten Pfarrhaus in Hagen. Dabei handelt es sich um eine alte japanische Behandlungsmethode, die hilft, wieder Lebensfreude und Energie für sich selbst zu aktivieren.

Weiter geht es mit „Wellness für Körper und Seele – Dein Körper weiß Bescheid“ am 16. April von 10 bis 16 Uhr in Georgsmarienhütte (Kostenbeitrag: 36,50 Euro inkl. Verpflegung). An dem Seminartag zeigen Judith Soegtrup-Wendt und Mechthild Husmann wie man besser auf die Signale des eigenen Körpers hört, um die Balance zu halten, ganz praktisch und nachvollziehbar.

Und das erste Halbjahr der Veranstaltungsreihe endet am 21. Mai um 9 Uhr mit einem Frauenfrühstück im Alten Gasthaus Ellerweg in Hilter-Hankenberge (Kostenbeitrag: 15 Euro). Der Autor Rainer Rudloff sird eine Lesung ganz besonderer Art halten. Lassen Sie sich überraschen! Der Informations- und Anmeldeflyer steht als Download zur Verfügung.

Wir hoffen Ihnen durch unser Programm , zunächst für das erste und später dann für das zweite Halbjahr 2016, Auszeiten vom Alltag zu bieten. 

Anmeldungen

Anmeldungen und nähere Informationen gibt es bei den jeweiligen Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen, wo auch die ausführliche Broschüre im Rathaus ausliegt: Bad Iburg: Irene Wellmann, Tel. 05403/40424; Georgsmarienhütte: Susanne Häring, Tel. 05401/850105; Hagen: Edeltraud Plogmann, Tel. 05401/980272; Hilter: Regina Meyer-Kietzmann, Tel. 05409/9896139 oder 0173/2991576

 

 

 

 

 

 

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Internationaler Frauentag am 08.März 2016

Der 8. März ist für Frauen weltweit ein bedeutendes Datum - der Weltfrauentag erinnert an den ersten Frauentag 1911, als sich in verschiedenen Ländern mutige Frauen versammelten und für sich das Wahlrecht und Gleichberechtigung forderten.

Wir wollen diesen Tag gemeinsam im Kreishaus Osnabrück feiern! Die Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung des Landrates um 18.30 Uhr, einem ansprechendem Programm schließt sich auf Wunsch eine "Frauenmahlzeit" an.

Das Programm steht als download zur Verfügung - Mitfahrgelenheiten lassen sich sicherlich organisieren, rufen Sie mich einfach an.

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Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises informieren über Minijobs

 Ein Minijob ist die einfachste Möglichkeit, um das Familieneinkommen aufzustocken, oder? Besonders Frauen arbeiten in sogenannten Minijobs als geringfügig Beschäftigte. Die Gleichstellungsbeauftragten in den Kommunen des Landkreises Osnabrück warnen: Minijobs führen häufig in die Altersarmut. Ob diese Arbeit nun Fluch oder Segen für die Einzelne ist, beantwortet eine Online-Broschüre, die die Gleichstellungsbeauftragten vorstellten und die jetzt auf den Homepages der Gemeinden freigeschaltet wurde. Der Titel: „Der Minijob - Da ist mehr für Sie drin!“

Je länger und häufiger ein Minijob ausgeübt wird, desto größer ist die Gefahr der Altersarmut, warnen die 19 Gleichstellungsbeauftragten in den Landkreiskommunen. Diese Armut ist weiblich. Von den rund 7,5 Millionen Minijobbern in Deutschland, sind mehr als zwei Drittel Frauen.

Zunächst erscheint diese geringfügige Beschäftigung als Ideallösung, zum Beispiel wenn Frauen nach der Familienphase in das Berufsleben zurückkehren und sie zeitlich flexibel sein wollen, auch und wenn ein Arbeitsplatz wegen der Sozialversicherungspflicht wenig attraktiv erscheint.

Minjobs selten empfehlenswert

Spätestens mit dem Rentenbescheid kommt dann die Ernüchterung. „40 Jahre im Minijob ergibt eine Monatsrente von 144, 80 Euro“, errechnete Monika Schulte. Mit sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen sei auf alle Fälle mehr drin. „Die Rente darf nicht erst mit 60 zum Thema werden. Rente ist Lebensplanung“, so Kornelia Böert, Gleichstellungsbeauftragte in Wallenhorst. Wenig bekannt ist auch, dass Minijobberinnen Anspruch auf Urlaub habe

Die Gleichstellungsbeauftragten empfahlen Förderprogramme für Berufsrückkehrerinnen, die individuelle Beratung in den Kommunen und im Landkreis und die neue Online-Broschüre „Der Minijob – Da ist mehr für Sie drin!“ Im Internet wird darüber informiert, ob und wann ein Minijob sinnvoll ist. „In vielen Fällen ist ein Minijob leider nicht empfehlenswert“, hält Monika Schulte fest.

Text unterm Bild: Die Kreisarbeitsgemeinschaft der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten traf sich im neuen Bissendorfer Rathaus. Das zentrale Thema: Minijobs. Foto: Bärbel Recker-Preuin

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2016

Ich wünsche Ihnen allen ein gesundes und ereignisreiches Jahr 2016 und hoffe, dass wir die Herausforderungen und Chancen, die es mit sich bringt, nutzen.

"Raus aus der Mutterfalle- Befreiung von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen"

Autorenlesung mit Dorothee Döring

 

"Raus aus der Mutterfalle - Befreiung von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen“

Mütter müssen viel leisten und einiges aushalten. Besonders im Umgang mit ihren Kindern wollen sie alles richtig machen. Trotzdem läuft nicht immer alles rund in der Familie und am Ende überziehen Kinder ihre Mütter oft mit Vorwürfen, stellen sie an den Pranger und suchen eine Schuldige für das, was nicht so toll läuft in ihrem Leben. Und spätestens dann klopft es lautstark an: das schlechte Gewissen. Betroffene Mütter fragen sich dann verunsichert, „was habe ich nur falsch gemacht?“   

Die Autorin  spendet - sowohl in ihrem neuen Ratgeber, wie auch beim Vortrag und in der nachfolgenden Diskussion - Trost. Ihr Plädoyer: Mütter sind Menschen, demzufolge nicht perfekt, geben aber ihr Bestes, machen selbstverständlich auch Fehler, sind aber nicht für alles verantwortlich.

Die Lesung verfolgt das Ziel, Mütter vom Mythos der perfekten Mutter, von Selbstzweifeln und chronisch schlechtem Gewissen zu befreien und ihr Selbstwertgefühl zu stärken, denn sie sind und bleiben die Lebensgrundlage ihrer Kinder, die ihnen eine reiche „Mitgift“ für ihr Leben verdanken.

Zur Person: Dorothee Döring, Jahrgang 1949, ist verheiratet, hat zwei Töchter und vier Enkel. 25 Jahre war sie als Kunstlehrerin an verschiedenen Gymnasien tätig. Nach ihrer krankheitsbedingten Frühpensionierung  arbeitete sie als ehrenamtliche Sterbebegleiterin in einem stat. Hospiz. Nach ihrer Qualifikation für die Erwachsenbildung (schwerpunktmäßig im Bereich Kommunikation und Konfliktmanagement) ist sie seit 2002 als Dozentin, Lebens- und Konfliktberaterin tätig. Sie lebt und arbeitet in Kempen/Niederrhein. Über zahlreiche Veröffentlichungen, Lesungen und Vorträge hat sie sich einen großen Bekanntheitsgrad erworben und ist medial präsent.

 

Wann:   Mittwoch den 25.11. 2015  19.0 Uhr,  Einlass ab 18.00 Uhr               

Wo:       Altes Gasthaus Ellerweg-  Hilter- Hankenberge

Eintritt:    5,00€

                  Während der Lesung sind von der Autorin handsignierte Bücher im Rahmen einer

                  Verlosung zu gewinnen.

Verbindliche Anmeldung bitte schriftlich oder per Telefon. Flyer werden auch in den Schulen und KiTas verteilt und liegen u.a. im Rathaus aus.

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Familienzentrum , allen Schulen und  den KiTas in der Gemeinde Hilter.   

 

 

 

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"Rund um gesund - rund um wohlfühlen"

Die neue Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten der Südkreisgemeinden Bad Iburg, Hagen, Hasbergen, GM-Hütte und Hilter hat einen erfolgreichen Start mit dem Frauenfrühstück in Hilter genommen. Über 100 Frauen lauschten nach einem reichhaltigem guten Frühstück dem Vortrag von Frau Maike Carls.

Ich möchte Sie nun herzlich einladen sich mit uns auf eine Entdeckungsreise rund um Ihren eigenen Körper und Ihre psychische und physische Gesundheit zu begeben.

Freuen sich auf rege Beteiligung v.l.n.r.: Marita Tolksdorf-Krüwel, Susanne Häring, Regina Meyer-Kietzmann, Edeltraud Plogmann und Irene Wellmann.

Freuen sich auf rege Beteiligung v.l.n.r.: Marita Tolksdorf-Krüwel, Susanne Häring, Regina Meyer-Kietzmann, Edeltraud Plogmann und Irene Wellmann.

An acht Terminen von September bis Dezember 2015 geht es um Stressbewältigung, Entspannung und Sensibilisierung des Körpergefühls. Start ist am Samstag, 19.09.2015 um 9.00 Uhr mit dem Frauenfrühstück „Unser Leben – ein Schnellkopf“ in Hasbergen, Gasthaus Thies. Weiter geht es am Dienstag, 22.09.2015 von 19.00 bis 21.15 Uhr mit dem Themenabend „Übersäuerung des Menschen – was bedeutet das?“ bei der VHS Hasbergen. Am Sonntag, 27.09.2015 laden die Hagener Gesundheitsunternehmen von 11.00 bis 18.00 Uhr zum „Fest der Gesundheit“ ein. Am Samstag, 3.10.2015 findet in der Katholischen Landvolkhochschule von 10.00 bis 16.00 Uhr ein Wellnesswohlfühltag statt. „Fräulein Müller zieht die Schuhe aus“ hausgemachten Stress entrümpeln heißt es am Mittwoch, 07.10.2015 von 19.00 bis 21.30 Uhr im Sitzungssaal in Bad Iburg. Am Donnerstag, 19.11.2015 gibt es von 19.00 bis 21.15 Uhr Fingeryoga in Hasbergen und am Mittwoch, 25.11.2015 um 19.00 Uhr eine Autorenlesung zum Thema „Raus aus der Mutterfalle – Befreiung von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen“ in Hilter im Alten Gasthaus Ellerweg (Einlass ab 18.00 Uhr). Die Veranstaltungsreihe endet am Dienstag, 01.12.2015 mit „Familien-NIA – Tanzspaß für Eltern und Kindern“ von 14.00Uhr bis 15.30 Uhr in Georgsmarienhütte. 

 

Mit unserer Reihe möchten wir Ihnen zeigen, wie schnell, einfach aber auch unterhaltsam bis fröhlich das Thema Gesundheit sein kann.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und viele gemeinsame Erlebnisse.

Veranstaltungsflyer  liegen u.a. im Rathaus der Gemeinden aus.

 

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Infotag Wiedereinstieg in das Berufsleben am 22.09.2015

 

Vor dem Hintergrund des immer größer werdenden Fachkräftemangel gewinnen Frauen auf dem Arbeitsmarkt immer stärker an Bedeutung. Beim Infotag am 22.09.2015 von 8.00 - 13.00 Uhr rund um den beruflichen Wiedereinstieg gibt es für Berufsrückkehrerinnen die Möglichkeit, sich fachkompetent beraten zu lassen und konkrete Schritte in das Erwerbsleben zu planen.


Der Infotag bietet Berufsrückkehrerinnen ein breites Spektrum an Informationen rund um das Thema Wiedereinstieg. Darüber hinaus werden sie aus dem Fachvortrag und der Podiumsrunde Impulse für ihre weitere Planung mitnehmen können. Eine Kontaktbörse bietet eine Plattform für erste Gespräche mit interessierten Unternehmen. Nutzen Sie sowohl als Arbeitnehmerin als auch als Arbeitgeber/in dieses unkomplizierte und offene Gesprächsangebot. Bringen Sie Ihre Bewerbung direkt an die Frau beziehungsweise an den Mann und bringen Sie deshalb bitte Ihre Bewerbungsunterlagen mit! Einerseits können Sie diese unmittelbar bei den Arbeitgeberkontakten nutzen, andererseits bieten Ihnen Fachleute einen Bewerbungsmappen-Check an. 

Anmeldungen bitte bis 15. September 2015 bei der Koordinierungsstelle Frau & Betrieb e.V., Telefon 0541-27026 oder info@frau-und-betrieb-os.de. Der Besuch des Infotages Wiedereinstieg ist kostenfrei! Mit der Anmeldung wird gleichzeitig die Einwilligung für die Veröffentlichung von Fotos erteilt.



Veranstalterinnen:

      Koordinierungsstelle Frau & Betrieb,
      Agentur für Arbeit,
                 die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt und des Landkreises Osnabrück
 
 


 
 

Frauenfrühstück am 30.05.2015 - "Frauengesundheit und Humor"

Das traditionelle Frauenfrühstück im Alten Gasthaus Ellerweg in Hankenberge findet in diesem Jahr am 30.05.2015 ab 9.00 Uhr statt. Nach einem reichhaltigen Frühstücksbüffet wird die Referentin Frau Maike Carls mit einem tiefsinnigen und gleichsam lustigen Vortrag zu unserer Unterhaltung zum Thema Frauengesundheit im weitesten Sinne für Frauen jedes Alters beitragen.

Der Anmeldungsflyer steht als Download ab sofort zur Verfügung, Sie können sich aber auch gerne verbindlich per mail oder Telefon anmelden. 

 

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Schulferienbetreuung 2015

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

ab sofort übernimmt das Familienservicebüro wieder die Organisation der Schulferienbetreuung in Hilter und Borgloh.

Bei Fragen zu den Betreuungszeiten wenden Sie sich bitte an Frau Visser.

Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, den Hausmeistern und der tollen Arbeit der Betreuerinnen auf diesem Wege herzlich bedanken. Auch die netten Kontakte zu den Eltern haben mich die Aufgabe mit Freude erfüllen lassen.

 

Selbstverständlich können Sie mich bei allgemeinen Fragen weiterhin kontaktieren.

2015

Ich wünsche Allen ein  gutes und positiv- ereignisreiches Jahr 2015.

 

Veranstaltungsreihe "älter - bunter - weiblicher: Wir gestalten Zukunft"

Die Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis des Landkreises Osnabrück hat begonnen. Mit dem Frauenfrühstück in Hilter am 10.05.2014 wurde das Aktionsprogramm eröffnet.

Wir, das sind die Gleichstellungsbeauftragten aus GM-Hütte, Bad Iburg, Hagen, Hasbergen und Hilter, haben ein buntes Potpourri von Veranstaltungen zu dem Thema "älter - bunter - weiblicher: Wir gestalten Zukunft" für sie geplant und organisiert. Einen großen Raum nehmen dabei Veranstaltungen zu den Auswirkungen des demografischen Wandels, besonders auf Frauen, ein.

Ich lade Sie herzlich ein, am Aktionsprogram teilzunehmen.

 

Den Veranstaltungsflyer können Sie unter ...mehr einsehen und auch herunterladen.

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Lesung mit Christine Westermann am 18.12.2014

 

„Da geht noch was -  Mit 65 in die Kurve“

Es kommt ja nicht wirklich überraschend, das Alter. Aber doch gibt es den Moment, in dem man erschrocken feststellt: Mensch, ich bin alt. Und jetzt? Kommt noch was? Geht noch was? Das kann nicht mehr viel sein, dachte Christine Westermann, als sie das Buch begann. Und war überrascht, welche Wendungen, welche Entwicklungen sich unverhofft auftaten. Welche Schalter sie noch umlegen konnte. Jetzt, zwei Jahre später, schaut sie mit anderen Augen auf den vor ihr liegenden Weg: Die Reise ins Alter lässt sich nicht aufhalten, aber jetzt ist die Vorfreude, auf das, was kommen kann, größer als die Angst vor dem, was passieren könnte. Warum das so ist, das erzählt sie in ihrem aufrichtigen und sehr persönlichen Buch, das vieles, nur kein Ratgeber sein will.

Die Lesung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Älter-bunter-weiblicher: Wir gestalten Zukunft“ der Gleichstellungsbeauftragten des Südkreises Osnabrück, in Kooperation und mit finanzieller Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen-& Gleichstellungsbeauftragte statt.

 

 
   

 

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 19:00 Uhr

Gasthaus Thies
Hasbergen-Gaste, Rheiner Landstr. 16                

Vorverkauf: 9,00 €
Abendkasse: 11,00 €

Karten im Rathaus, Zimmer 211
Martin-Luther-Str. 12, 49205 Hasbergen
Gleichstellungsbeauftragte Marita Tolksdorf-Krüwel
Tel. 05405-502-211
E-Mail: tolksdorf-kruewel@gemeinde-hasbergen.de


Sprechzeiten: Donnerstags 09:00 – 12:00 Uhr
                                            16:00 – 18:00 Uhr

Bürozeiten:      Mo, Di, Do,  09:00 – 12:00 Uhr

 

 

Kinder- Küche-Kirche und Karriere - Veranstaltung am 24.09.2014

Kinder, Küche, Kirche- von wegen 3Ks. Für Frauen gehören heute Familie und Beruf und vielfach auch Karriere zusammen. Zwei Frauen mit Führungsverantwortung berichten, wie es gelingt.

Im Gespräch mit: Annette Niermann, Bürgermeisterin Bad Iburg

                          Hildegard Schwertmann- Nikolay, Bürgermeisterin der     Samtgemeinde Neunkirchen

                        

Wo:           Gasthaus Wiemann Sander, Kirchstr. 7 Bad Iburg

Wann:        24.09.2014.19.30 Uhr

Diese Veranstaltung gehört ebenfalls zu der Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis Osnabrück (Bad Iburg, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Hasbergen und Hilter a.T.W.), in Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverein Glane / Bad Iburg

 

 

"Vereinbarkeit Pflege und Beruf" - Vortrag Mi. 17.09.2014

Wer kann mich im Pflegefall beraten? Habe ich ein Recht auf Freistellung zur Pflege? Wird die Pflege auf meine Rente angerechnet?

Die Unsicherheit zu diesem wichtigen Thema ist groß.

Sie erhalten an diesem Abend Tipps und Informationen rund um das Thema Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und Hilfsangebote in der Region.

Diese Veranstaltung gehört ebenfalls zu der Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis Osnabrück (Bad Iburg, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Hasbergen und Hilter a.T.W.)

 

Referent:           Andreas Stallkamp

                        Pflegestützpunkt Landkreis Osnabrück

Wann:               Mittwoch, 17.09.2014, 18.00 Uhr

Ort:                  Rathaus Georgsmarienhütte, Oeseder Str. 85, Saal Osnabrück

Anmeldungen:    Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Georgsmarienhütte

                         Monika Schulte, Tel. 05401-850105

 

Frauen- Tagesfahrt nach Wienhausen und Celle

Am Samstag, den 05.07.2014 fand die Tagesfahrt zum Thema „Besondere Lebensformen im Alter" statt. Interessante Einblicke erhielten wir bei einer Führung durch das Kloster Wienhausen und durch die Altstadt von Celle .

Diese Veranstaltung gehört ebenfalls zu der Veranstaltungsreihe der Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis Osnabrück (Bad Iburg, Georgsmarienhütte, Hagen a.T.W., Hasbergen und Hilter a.T.W.).

Das Kloster Wienhausen wurde im 13. Jahrhundert durch Herzogin Agnes, Schwiegertochter von Heinrich des Löwen als ein geistliches Jungfrauenkloster gegründet. Nach einer wechselvollen Geschichte ist der Konvent heute eine Lebensgemeinschaft alleinstehender Frauen auf christlicher Grundlage. Der Alltag ist maßgeblich von den täglichen Führungen durch das Kloster und das Klostermuseum bestimmt. Nicht weit von Wienhausen liegt die wunderschöne Fachwerkstadt Celle. Hier konnten wir uns entweder für die Führung „Unterwegs mit Irmingard – der Frau des Nachwächters“ oder für „die erste Marktfrau bei Hofe“ entscheiden.

Bei herrlichem Sonnenschein erlebten wir einen rundum gelungenen Tag.

Die Gleichstellungsbeauftragten im Südkreis des Landkreises Osnabrück freuen sich über Ihre Teilnahme!

 

Frauenfrühstück - ein voller Erfolg

Frauenfrühstück in Hilter- „Schlagfertigkeit – mehr Mut zur Frechheit"

Die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe „älter- bunter- weiblicher- wir gestalten Zukunft“ der Gleichstellungsbeauftragten der Südkreisgemeinden war ein voller Erfolg.

Auch aus den Nachbargemeinden hatten Frauen aller Altersgruppen den Weg nach Hilter gefunden. Im gut gefüllten Saal des „Alten Gasthauses Ellerwegs“ erlebten die Frauen einen kurzweiligen und lehrreichen Vormittag. Nach dem Frühstück vom Büffet informierte die Rhetoriktrainerin Britta Walkenfort aus Münster auf unterhaltsame Weise über das Thema „Schlagfertigkeit- mehr Mut zur Frechheit“.  Frau Walkenfort rief dazu auf, zukünftig gezielt und gut vorbereitet den verbalen Verletzungen in Alltag und Beruf entgegenzuwirken. Mit einem Drei-Schritt- Trainingsprogramm lassen sich Kommunikationsstrategien zum Erhalt der eigenen Souveränität erlernen. Die Damen werden die Strategien mit Vergnügen  im Alltag erproben.

Es war ein rundum gelungener Vormittag.

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